Interview mit Herrn Noethen, Teil III

Herr Noethen: Meinst du grundsätzlich, für das Jubiläum oder die nächsten 50 Jahre?

FE: Alles.

Herr Noethen: Ich wünsche mir, dass die Schule so mutig, wie sie es jetzt tut, zu ihrem Profil steht. Wir sind eine Schule, die sehr vielfältig ist, in ihrer Schülerinnen- und Schülerschaft, in ihrer Lehrerinnen- und Lehrerschaft und ihrer Elternschaft.

Ich finde, dass das unsere Qualität ist, das Miteinander von unterschiedlichen kulturellen Wurzeln, von unterschiedlichen sprachlichen Wurzeln, von unterschiedlichen ethnischen Herkunftswurzeln, von unterschiedlichen Lern- und Vorerfahrungen und all das bringen wir hier ein und das macht unsere Schule aus, in ihrer Vielfältigkeit und ich wünsche mir, dass wir das selbst bewusst nach außen tragen und, dass das unser Markenzeichen ist. Wir haben bei der 40 Jahresfeier gesagt:  „bewegend, bildend, bunt und dieses Bunte in der Bildung, das Vielfältige, das wünsche ich unserer Schule und ich finde, das bilden wir ab. Das findet sich hier immer wieder. Ich finde das ganz spannend, wie wir hier miteinander Schule-Leben gestalten.

FE: So weit so gut, möchten sie sonst noch etwas zu dem Jubiläum oder den Vorbereitungen sagen?

Herr Noethen: Unbedingt, ich bin dir sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe. Ich wünsche mir Konkret, für das Jubiläum, dass sich viel, viel, viel mehr Menschen beteiligen und zwar nicht, weil ich irgendwie Arbeitskräfte bräuchte, die hier irgendetwas übernehmen, damit ich das nicht machen muss oder so, weitgefehlt. Sondern, weil ich finde, je mehr Menschen beim vorbereiten mit machen, desto mehr spaß haben wir gemeinsam auch bei den Feierlichkeiten, das hat man bei der 40 Jahr Feier gemerkt, da war ich gerade frisch an der Schule und alle die sich da beteiligt haben, die waren dann nach der Feier so motiviert an dieser schule zu arbeiten mit einer der maßen Freude, da sind alle wochenlang mit so einem Strahlen auf dem Gesicht durch die Schule gelaufen und das wünsche ich mir. Je mehr sich beteiligen, desto mehr freuen sich auch darauf in der Schule zu Arbeiten und am Schulleben aktiv teilzunehmen. Deswegen wünsch ich mir, das zu den Untergruppen treffen und zu den nächsten Veranstaltungen noch viel mehr Menschen kommen, obwohl ich sehr Positiv überrascht wahr, dass trotz Corona bei dem Else Seminar viel mehr Leute wahren, als ich erwartet habe.

FE: Vielen Dank für das Interview

 

Interview mit Herrn Noethen Teil II

FE: Sie haben vorhin erwähnt, dass sie gegebenenfalls die Gäste limitieren müssen, mit wie vielen Gästen rechnen sie denn?
Herr Noethen: Wir rechnen schon mit einigen tausend Gästen, du kannst ja hochrechnen, im Moment gibt es fast 1300 Schüler an dieser Schule und zwischen 100 und 120 Lehrkräften, wenn man dann noch Eltern, Geschwister, ehemalige Schülerinnen und Schüler, ehemalige Lehrinnen und Lehrer. Selbst wenn nur ein Drittel von all diesen genannten Gruppen auftreten, muss man kein Mathegenie zu sein um zu wissen, dass wir von mehreren Tausend Menschen sprechen.
FE. Rechnen sie auch mit besonderen Gästen?
Herr Noethen: Ich rechne damit und ich habe aus den Vorrunden, in denen wir die Bedürfnisse der am Schulleben Beteiligten abgefragt haben, habe ich entnommen, dass es ein Bedürfnis gibt, auch prominente oder besondere Menschen einzuladen, das heißt, schulintern Prominente, ehemalige Schulleitungen. Ganz viele wünschen ehemalige Kollegen oder auch ehemalige Schüler wiederzusehen und da natürlich auch zu gucken,  was ist aus den Schülern geworden: haben wir vielleicht Schüler oder Schülerinnen, die jetzt prominent sind oder die einen besonderen Beruf haben, ich weiß zum Beispiel bei der 40 Jahrfeier, dass einer der jetzt Braumeister in einer Altstadt – Brauerei ist , der hat dann auch Auskunft gegeben und Führungen gemacht durch die Brauerei, das finde ich natürlich Besonders. Es ist natürlich so, dass wir damit rechnen, das bestimmte Persönlichkeiten der Düsseldorfer Politik und Gesellschaft und des öffentlichen Lebens einladen sollten. Die Schulministerin, den Ministerpräsidenten, den Oberbürgermeister  sollten klar eingeladen werden, glaube ich und es gibt vielfach den Wunsch, prominente Düsseldorfer aus dem öffentlichen Leben einzuladen, die Toten Hosen wurden genannt oder bestimme Youtuber wurden genannt, deren Namen mir jetzt gerade aber nicht einfallen. So und ich kann mir das auch vorstellen, das man sagt, wenn die an der Schule waren sowieso aber auch, wenn die nicht an der Schule waren warum soll man nicht die Totenhosen fragen ob die hier ein Konzert sogar spielen. Warum nicht Groß Denken. Es gibt den Vorschlag, das Fortuna Düsseldorf zu denen hier Beziehungen bestehen eine Traditionsmannschaft oder sogar aus dem aktuellen Liga Team eine Mannschaft stellt, die gegen eine Lehrermannschaft oder eine Schülermannschaft spielt, ich kann mir all solche Dinge sehr gut vorstellen. Warum nicht.
FE: Glauben sie denn, dass es in 50 Jahren diese Schule und das Gebäude noch gibt?
Herr Noethen: Eine sehr gute Frage. Ich glaube ,das es die Schule noch gibt, die Schule wird sich noch weiterentwickeln. Es müssen auch  die digitale Ausstattung  dann eine andere sein, aber ich glaube, dass es die Schule noch gibt. Ob es das Gebäude in dieser Form noch gibt, fällt mir schwer zu beurteilen, ich glaube es wäre sinnvoll das Gebäude zu Restaurieren und zu modernisieren, aber 50 Jahre sind auch eine lange Zeit und das liegt natürlich auch außerhalb meiner Kenntnisse, ob es vielleicht notwendig ist oder wie lange so ein Gebäude hält, schwierige Frage.
FE: Was wünschen sie sich den für die Dieter-Forte-Gesamtschule?

Erst planen, dann feiern! Großes Interview mit Herrn Noethen zur Jubiläumsfeier an der DFG

FE: Guten Tag Herr Noethen
Herr Noethen: Hallo Yannick, schön dass du dich für die Jubiläumsfeier interessierst
FE: Fangen wir direkt mit den Fragen an. 50 Jahre Dieter Forte Gesamtschule, warum ist das ein Grund zum Feiern?
Herr Noethen: Zum einen finde ich, wenn eine Schule lange besteht und eine lange Geschichte hat, dann lohnt es sich immer, dass zu feiern. Zum anderen ist es immer einfacher runde Geburtstage zu nehmen, hinzu kommt: meines Wissens nach ist die Dieter Forte Gesamtschule oder vormals Gesamtschule am Kikweg die erste Gesamtschule in Düsseldorf und die Dritte in ganz NRW, das bedeutet, wir können auch Stolz sein auf unsere Geschichte. „Erst planen, dann feiern! Großes Interview mit Herrn Noethen zur Jubiläumsfeier an der DFG“ weiterlesen