Erst planen, dann feiern! Großes Interview mit Herrn Noethen zur Jubiläumsfeier an der DFG

FE: Guten Tag Herr Noethen
Herr Noethen: Hallo Yannick, schön dass du dich für die Jubiläumsfeier interessierst
FE: Fangen wir direkt mit den Fragen an. 50 Jahre Dieter Forte Gesamtschule, warum ist das ein Grund zum Feiern?
Herr Noethen: Zum einen finde ich, wenn eine Schule lange besteht und eine lange Geschichte hat, dann lohnt es sich immer, dass zu feiern. Zum anderen ist es immer einfacher runde Geburtstage zu nehmen, hinzu kommt: meines Wissens nach ist die Dieter Forte Gesamtschule oder vormals Gesamtschule am Kikweg die erste Gesamtschule in Düsseldorf und die Dritte in ganz NRW, das bedeutet, wir können auch Stolz sein auf unsere Geschichte.
FE: Ok, Finden sie die Wahl des Namens Dieter Forte gut, es gab damals ja mehrere Namen zur Auswahl, von denen die Stadt sich dann eben Dieter Forte ausgesucht hat.
Herr Noethen: Also ich kenne nicht alle Vorschläge, die vorher auf dieser Entscheidungsliste lagen, aber ich finde Dieter Forte eine ganz hervorragende Wahl. Ich kannte die Werke von Dieter Forte kaum, obwohl ich Germanistik studiert habe, aber habe mich, nachdem ich an die Schule hier kam, auch beschäftigt mit seinem Werk und finde, dass sowohl sein Werk ganz besonders ist, als auch seine Einstellungen, wann immer man Dieter Forte über junge Menschen und Schülerinnen und Schüler unserer Schule reden hört, bin ich begeistert, oder hörte, er ist ja leider verstorben, bin ich begeistert von seinen Ansichten und Einstellungen, deswegen, passender geht’s eigentlich nicht.
FE: Ok, soviel zur Einführung. Was planen sie denn für die Feier?
Herr Noethen: Also ich muss dabei erstmal betonen, dass ich persönlich ja nicht die Ideen entwickle und plane, sondern meine Idee als Koordinator, und zum Glück habe ich da die volle Rückendeckung der Schulleitung, ist,  möglichst alle am Schulleben Beteiligten auch an der Planung zu beteiligen. Und da gab es mehrere Runden mit  Schülervertretern mit den Elternpflegschaften und mit dem Lehrerkollegium und mit der Schulleitung und den sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dieser Schule, Haumeisterin, Hausmeister und andere Kräfte und die meist genannten Ideen und Wünsche laufen darauf hinaus, dass wir alle gemeinsam feiern und es so eine Art Jahrmarkt gibt, wie ein großes Sommer fest. Zusätzlich soll es auf jeden Fall auch einen offiziellen Festakt geben, der unsere Schule nach außen repräsentiert, bei dem dann auch hoffentlich eigentlich unumgängliche Persönlichkeiten zugegen sind.
FE: Gut, Darauf kommen wir dann nachher noch einmal zurück. So ein Jahrmarkt ist ja normalerweise recht voll, wie wollen sie denn während der Feier und während der Vorbereitungen die Maßnahmen zum Infektionsschutz  gewährleisten?
Herr Noethen: Das ist ein sehr guter Hinweis, wir haben schon, bevor wir über oder von Covid-19 wussten uns Gedanken über Ideen gemacht. Für diese Frage  brauchen wir ein Sicherheitskonzept und ein Raumkonzept und dafür brauchen wir ein Sicherheits- und Raummanagement. Ganz sicher müssen wir uns da den veränderten Bedingungen anpassen, wir wissen ja noch nicht wo wir nächsten Sommer stehen in Bezug auf Covid-19, sprich Corona, das heißt, wir müssen mit einplanen, dass wir nur begrenzte Menschen auf das Gelände lassen können, es spricht, glaube ich viel dafür, dass draußen und auf dem Schulgelände zu machen, da ist es dann weniger gefährdend als in geschlossenen Räumen. So oder so und , das wir an den Eingangstoren möglicherweise auch dafür sorgen müssen, dass es nicht zu Überfüllungen kommt. Also das Abstand gewahrt werden kann, dass nur eine bestimmte Anzahl von Menschen reinkommt. Möglicherweise müssen wir auch da noch auf eine Maskenpflicht bestehen, aber das wissen wir noch nicht, aber das wird auf jeden Fall berücksichtigt.
FE: Und wie wollen sie die Maßnahmen während der Vorbereitungen gewährleisten?
Herr Noethen: Das haben wir ja jetzt schon bei diesem Else Seminar Ende August , wo wir das umgesetzt haben, so dass wir die Raumplanung nach den Gruppengrößen machen und das bedeutet: wir können nur Räume nutzen, bei dem wir genug Abstand halten und genügend lüften können. Und wir haben da ja auch schon eine Maskenpflicht eingeführt, die werden wir auch in allen weiteren Planungsveranstaltungen aufrecht erhalten, selbst wenn die Landesregierung beschließt, dass das bei Schulaktionen nicht mehr verpflichtend ist, werden wir das weiter erbeten.

to be continued….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.